Tipps für das Englisch lernen in Malta

Es ist soweit. Die Koffer sind gepackt und es geht endlich zum Flughafen. Schon bald beginnt dein Sprachunterricht. Anbei geben wir dir noch ein paar Tipps an die Hand, wie du am besten Englisch in Malta lernen kannst.

  • Sichergehen, dass das Niveau des Kurses passt. Wenn man einen zu schwierigen Kurs wählt, ist die Motivation sofort verschwunden, wenn man einen zu leichten Kurs wählt, ist man unterfordert und der (finanzielle) Aufwand, die Reise zu realisieren war umsonst.
  • Die Sprachschule auch nach Klassengröße und Nationalitätenmix auswählen: Eine Sprachschule mit Klassen von mehr als 8-10 Teilnehmern kann keine individuelle Förderung mehr gewährleisten. Außerdem sollte man ehrlich genug zu sich sein, um sich einzugestehen, dass man mit vorwiegend deutschen Schülern auch vermutlich vorwiegend Deutsch reden wird und somit sprachlich wenig profitiert.
  • Ziele setzen: Welche Sprachniveau soll erreicht werden? Welche kulturellen oder touristischen Erwartungen sollen erfüllt werden? Genau planen, wann was stattfinden soll, denn auf Reisen vergeht die Zeit immer doppelt so schnell.
  • Hausaufgaben: Auch wenn man vielleicht als „Streber“ abgestempelt wird, Hausaufgaben sind sinnvoll, um den unterrichteten Stoff zu wiederholen und sofort zu merken, wenn man etwas doch noch nicht verstanden hat. Nur so kann man sicher sein, dass man den Test auch besteht.
  • Feste Zeiten für Hausaufgaben und Vokabeln einplanen und einhalten. Dabei spricht nichts dagegen, sich dafür in die Sonne oder in ein Café zu setzen, solange man sich dabei noch konzentrieren kann. Man kann Arbeit und Spaß ja auch durch Lerntreffen mit anderen Sprachschülern verbinden. Ob sich der Strand jedoch besonders gut dafür eignet? Einen Tisch sollte es schon geben, sonst können Hausaufgaben nur halbherzig erledigt werden und die Strandatmosphäre ist einem konzentrierten Lernen nicht zuträglich.
  • Gemeinsame Unternehmungen im Anschluss bieten je nach Internationalität der Teilnehmer auch die Chance, auch außerhalb des Unterrichts Englisch zu sprechen. Dabei sollte vorher klar sein, dass in der Gruppe nur Englisch zur Kommunikation zulässig ist!
  • Kontakte zu Maltesern knüpfen: Egal ob in der Gastfamilie oder im Café. Die Malteser sind prinzipiell offen und gastfreundlich und bestimmt bereit, ein bisschen Englisch im Alltag mit euch zu üben. Da Englisch neben Maltesisch ihre Amts- und teils auch Muttersprache ist, sind sie authentische Lehrer.
  • Englisch denken: Irgendwann passiert es automatisch, aber man kann sich auch bewusst dafür entscheiden und dazu anhalten, auf Englisch zu denken.
  • Sightseeingtouren immer mit englischem Audioguide oder Reiseführer buchen
  • Vokabel-App herunterladen oder kleines Vokabelheftchen bei sich tragen: Vokabellücken oder neue Wörter immer sofort eintragen, dann explodiert der Wortschatz von allein. Am besten funktioniert das, wenn man das Wort sofort mit einer gewissen Situation assoziiert!
  • Radio, TV, Zeitungen: Alles, was an englischem Input verfügbar ist, sollte man sich schnappen. Klar, auf dem Anfängerniveau ist das noch eher frustrierend, aber spätestens ab dem Niveau B1/ B2 dürfte es immer leichter fallen, größere Sequenzen zu verstehen!
  • Hobbys: Alles, was man schon gerne in der eigenen Muttersprache tut, macht auch mit einer Fremdsprache Spaß: Lesen, Sport, Musik, Singen,…
  • Den Spaß nicht verlieren! J